Robusta

In der Natur gibt es viele verschiedene Kaffeearten, die alle eine Gemeinsamkeit haben: Ihren Ursprung finden sie an der Ostküste Afrikas. Den größten Anteil am weltweiten Kaffeemarkt haben dabei die Kaffeearten Robusta und Arabica.

Kaffeelexikon

Robusta wächst in der Regel in niedrigen Anbauhöhen. Typischerweise in Höhen um die 300 Meter. Die Robusta-Bohne ist sehr resistent gegen Krankheiten und kann einem Kaffeebauern im Vergleich zu einer Arabica-Pflanze, den doppelten Ertrag pro Baum erwirtschaften.

Welche Kaffeesorte ist besser? Robusta oder Arabica?

Typischerweise wird die Robusta-Bohne als die minderwertigere der beiden Kaffeearten angesehen. Doch auch wenn die Arabica-Bohne in der Regel als „besser“ bezeichnet wird, gehört es auch zu Wahrheit, dass nicht alle Arabica-Kaffees von höchster Qualität sind. Es kann durchaus sein, dass eine gute Robusta-Bohne einen Arabica-Kaffee in seinem Geschmack übertrifft. Lässt man jedoch einen Robusta gegen Kaffee aus hochqualitativen Arabica-Früchten antreten, wird der Robusta keine Chance haben den Arabica zu schlagen. 

Robusta als „Blend“ genießen

Eine gängige Methode ist es Robusta- und Arabica-Bohnen zu mischen. Dabei heraus kommt dann ein sogenannter „Blend“. Ein Blend muss nicht unbedingt schlechter schmecken als eine Packung sortenreiner Kaffee. Im Gegenteil. Ein Blend kann ganz hervorragende und spannende Geschmacks-Nuancen kreieren. Bei uns im Shop findet ihr sowohl sortenreine Kaffees als auch die die sogenannten Blends.

Wie schmeckt ein Robusta-Kaffee?

Auch wenn sich der Geschmack von Bohne zu Bohne unterscheidet, lässt sich grundsätzlich sagen, dass eine Tasse Robusta eine bittere, schwere Note mit sich bringt, die weniger „Klarheit“ und weniger Fruchtnoten preisgibt. Ein guter Robusta schmeckt nach Schokolade und Haselnuss.