Kaffee aus dem Espressokocher: Tradition für Zuhause und unterwegs

Lass uns etwas Dolce Vita in dein Zuhause zaubern – oder auf deine Wanderroute, deine Radtour oder wohin auch immer dich der Weg führt. Mit dem Espressokocher von Bialetti.

Kaffeezubereitung

Mit dem Espressokocher – und ggf. einem Gaskocher, falls du unterwegs bist – hast du die maximale Flexibilität und kannst deinen Kaffee überall genießen: Zuhause, beim Wandern in den Alpen oder im Campervan mit Blick auf Sonne, Strand und Meer. 

 

Auf den ersten Blick suggeriert der Begriff „Espressokocher“, dass mit ihm Espresso zubereitet werden kann. Das stimmt so aber leider nicht: Ein richtiger Espresso benötigt einen konstanten Brühdruck von 8 bis 15 bar. Das schafft zum Beispiel eine Espressomaschine. Der Espressokocher, wie z.B. die Bialetti, schafft jedoch nur einen Druck von 1,5 bis 3,0 bar. Das erkennst du unter anderem daran, dass ein Espressokocher keine durchgängige Crema hervorbringen kann, die für einen Espresso typisch wäre.

 

Welchen Espressokocher nutzen?

Als Espressokocher verwenden wir den achteckigen Klassiker von Jetzt bei Amazon kaufen Signor Bialetti, der in seiner Funktion und Handhabung sehr einfach und intuitiv ist. Ihn gibt es in verschiedenen Größen und Farben. Wir haben uns für die schwarze Variante entschieden und brühen damit circa 2 - 3 kleine Tassen Kaffee. Bei Amazon findet ihr ganz viele verschiedene Varianten - zum Beispiel diese hier:

 

Wie ist der Espressokocher aufgebaut?

Der klassische Espressokocher besteht aus insgesamt 3 Teilen:

  1. Das Unterteil der Espressokanne (hier wird das Wasser eingefüllt)
  2. Einem trichterförmigen Einsatz mit eingebautem feinem Sieb (hier kommt das Kaffeemehl rein)
  3. Und dem Oberteil der Kanne, das auch das Steigrohr für den Kaffee enthält (hier wird der fertige Kaffee aufgefangen)

Aufbau eines Bialetti Espressokochers

 

Wie funktioniert der Espressokocher? In 7 Schritten zum perfekten Kaffee

Wir zeigen dir in den nächsten 7 Schritten, wie du deinen perfekten Kaffee mit einem Espressokocher herstellst. Lass uns starten!

 

Schritt 1: Heize Wasser auf. Das benötigst du gleich für deine Kaffeezubereitung.

Tipp Indem du das Wasser vorher vorheizt und nicht in dem Espressokocher selbst warm werden lässt, umgehst du das Risiko, dass dein Kaffee einen metallischen Geschmack annimmt.  

Schraube in der Zwischenzeit deinen Espressokocher zunächst auseinander, sodass alle seine drei Bestandteile vor dir liegen.

 

Schritt 2: Sobald das Wasser aufgeheizt ist, fülle es in den unteren Teil deines Espressokochers, aber nur so weit, bis du das Sicherheitsventil erreicht hast. Liebst du deinen Kaffee stärker kannst du an dieser Stelle auch die Menge des Wassers reduzieren. So erhältst du später ein konzentrierteres Kaffee-Ergebnis.

 

Schritt 3: Setze nun den trichterförmigen Einsatz auf das Unterteil des Kochers, in dem sich das vorgeheizte Wasser befindet. In den Trichtereinsatz gibst du anschließend deinen gemahlenen Kaffee. Fülle ihn nur so weit mit Kaffeemehl auf, bis der Rand erreicht ist. Streiche das Mehl nun glatt, sodass eine ebene Oberfläche entsteht. Du musst das Kaffeemehl nicht mit einem Tamper andrücken, wie du es vielleicht von einer Espressomaschine kennst.

Tipp Das Kaffeemehl sollte einen feinen bis mittleren Mahlgrad haben – also ungefähr so, wie du ihn auch für deinen Handfilter mahlen würdest. Solltest du deine Bohnen nicht selbst mahlen, dann kaufe am besten in deiner Kaffeerösterei deines Vertrauens oder bei uns bereits gemahlenen Kaffee. Unsere Empfehlung: Wir trinken am liebsten den Kaffee aus Honduras. Er zeichnet sich aus durch ein vollmundiges Aroma mit fruchtig nussiger Note.

 

Schritt 4: Ein Teil solltest du nun noch übrig haben, genau, den oberen Teil deines Espressokochers. Schraube ihn auf die bereits vorbereiteten Teile.

 

Schritt 5: Stelle deinen Espressokocher nun bei mittlerer bis starker Temperatur auf deinen Herd, wahlweise auf deinen Gas- oder Campingkocher, solltest du unterwegs sein. Je nach Herdart und Art der Wärmezufuhr benötigt der Kaffee bis zum Austritt mehr oder weniger Hitze und Zeit.

Tipp: Wenn du noch keine Erfahrungswerte mit deinem Herd oder Gaskocher hast, dann empfehlen wir dir, mit mittlerer Hitze zu starten. So umgehst du das Risiko, dass dein Kaffee zu schnell bei zu großer Wärmezufuhr hochkocht, dabei verbrennt und einen bitteren Geschmack annimmt.

 

Schritt 6: Jetzt heißt es Lauscher spitzen! Sobald du ein zischendes Geräusch aus deinem Espressokocher vernimmst, ist dies das Zeichen dafür, dass sich dein Kaffee langsam den Weg durch das Steigrohr in den Kocher bahnt. Wenn der Kaffee konstant läuft, nimm deinen Espressokocher umgehend von der Hitze. Die Restwärme wird den Kaffee weiter nach oben steigen lassen.

Achtung! Lässt du deinen Espressokocher zu lange größerer Hitze ausgesetzt, wenn der Kaffee bereits zu Tage tritt, so riskierst du, dass er verbrennt und bitter schmeckt.

 

Schritt 7: Jetzt bleibt uns nur noch zu sagen: Kaffee- oder Espressotasse raus, Kaffee einschenken und: Genießen!